Sieben
Grundsätze der
Pferdeausbildung
- Mein
Pferd kann nie nachgiebig und sanft genug zu mir und den eingesetzten
Hilfsmitteln werden.
- Die
Kontrolle über die Hinterhand kann nie gut genug werden.
Anfangs geht es dabei um Sicherheit. Im Zuge der weiteren Entwicklung
des Pferdes geht es jedoch um die Ausbildung seiner athletischen Potenz.
- Meine Meine
Gangwechsel können gar nicht gut genug sein. Das beginnt mit
der Arbeit am Seil, dann folgt das Spiel mit dem freien Pferd
bis hin zur Arbeit unter dem Sattel.
- Mein
Zügel kann gar nicht sanft genug sein. Ich betrachte mein
Führseil als Zügel und dem entsprechend finde ich
das, was ich beim Bodentraining vorfinde, bei der Arbeit vom Sattel aus
wieder.
- Der
Augenwechsel kann gar nicht gut genug werden. Bei vielen Pferden zeigt
sich dabei ein extremer Selbsterhaltungstrieb.
- Mein
Pferd kann gar nicht gut genug rückwärts gehen.
Zurückgehen ist für das Pferd weder ein effektives
Mittel zur Flucht noch eine natürliche athletische
Bewegungsart. Zurückgehen kann dem Pferd aber dabei behilflich
sein, sich athletischer zu entwickeln und Vertrauen aufzubauen.
- Meine
Seitwärtsbewegungen können gar nicht gut genug
werden. Sie sind eines der effektivsten Mittel bei der Entwicklung
eines (gesunden) Pferderückens und eines geschmeidigen Pferdes.
Ich bin überzeugt, dass Pferd und Reiter
bei Schwierigkeiten die Auflösung ihrer Probleme mit den
ersten vier Grundsätzen erreichen.
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